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Für seine Präventionsstudie „Frühkindliche Gebisszerstörung – Ein neues Konzept der Prävention als Chancengleichheit für alle Kinder” ist Professor Dr. med. dent. Klaus Pieper,
Direktor der Abteilung Kinderzahnheilkunde im Medizinischen Zentrum für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde der Philipps-Universität Marburg, mit dem
Hufeland-Preis 2010 ausgezeichnet worden. Die Erkenntnisse der zweijährigen Interventionsstudie zeigen auch Möglichkeiten auf, wie die frühkindliche Karies erfolgreicher bekämpft werden kann.
Impressionen der Preisverleihung 2011
Für die Präventionsstudie "Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA) im Krankenhaus: Surveillance, Management und Intervention im Sinne der Patientensicherheit" erhält die Privatdozentin Dr. med. Iris F. Chaberny, Medizinische Hochschule Hannover, den höchstdotierten
Hufeland-Preis 2009.
Sie hat in der prämierten Arbeit ein Verfahren entwickelt, mit dem die Anzahl von MRSA-Infektionen deutlich reduziert werden kann.
Impressionen der Preisverleihung 2010
Die Preisträger des
Hufeland-Preises 2008 sind die im Leipziger Herzzentrum tätige Medizinerin Dr. med. Claudia Walther und der Biologe Dr. rer.nat. Volker Adams mit ihrer
Arbeit „Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei Kindern im Schulalter im Hinblick auf das atherogene Risiko durch täglichen Schulsport“. Die Arbeit zeigt, dass durch eine Steigerung des Schulsportunterrichts auf täglich eine Stunde die körperliche Leistungsfähigkeit der Schulkinder deutlich gesteigert werden kann.
Impressionen der Preisverleihung 3/2009
Preisträger des Jahres 2007 ist der Osnabrücker Dermatologe Prof. Dr. Swen Malte John. Er erhielt den Hufeland-Preis 2007 für sein wegweisendes Präventionskonzept „Osnabrücker Modell“ für Menschen mit berufsbedingten Hauterkrankungen und Allergien.
Impressionen der Preisverleihung 3/2008
Im Jahr 2006 wurde der Hufeland-Preis nicht vergeben.
Der Düsseldorfer Prof. Dr. med. dent. Stefan Zimmer (stv. Dir. der Poliklinik für Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde) ist mit dem Hufeland-Preis 2005 ausgezeichnet worden. Der Preis wurde ihm für die Identifizierung und Betreuung von Kindern mit hohem Kariesrisiko zugesprochen. Die Untersuchung zeigt, dass sich ein Großteil der auftretenden Karies-Schäden bei einer relativ kleinen Gruppe findet. Gemeinsam mit der Universität Zürich wurde ein «Kariesrisiko-Schieber» entwickelt. Mit diesem Hilfsmittel kann das Kariesrisiko bei sechs- bis zwölfjährigen Kindern einfach und kostengünstig ermittelt und ggf. durch Aufbringen von hoch konzentriertem Fluoridlack effektiv bekämpft werden.
Preisträger des Hufeland-Preises 2004 sind die Aachener Orthopäden Dr. med. Nicola Ihme und Prof. Dr. med. Fritz Uwe Niethard sowie der Münchner Epidemiologe Prof. Dr. med. Rüdiger von Kries. Sie wurden für ihre Arbeit zum Nachweis der Wirksamkeit des seit 1996 in Deutschland eingeführten Ultraschall-Screenings bei kindlichen Hüftreifungsstörungen oder -verrenkungen geehrt. Fehlstellungen des Hüftgelenks gelten als die häufigste angeborene Skeletterkrankung und bilden eine wesentliche Ursache der so genannten sekundären Hüftgelenksarthrose, die einen erheblichen und sehr kostenintensiven Therapieaufwand erfordert. Dank der preisgekrönten Arbeit steht das Screening-Programm nun allen Neugeborenen in Deutschland dauerhaft zur Verfügung.
Die beiden Hamburger Mediziner Prof. Dr. Markus Hess (Poliklinik für Hör-, Stimm- und Sprachheilkunde, UKE) und Dr. Thomas Wiesner (Werner-Otto-Institut/Evangelische Stiftung Alsterdorf) sind die Gewinner des Hufeland-Preises 2003. Sie wurden vom Kuratorium Hufeland-Preis für ihr universelles Neugeborenen-Hörscreening als ersten Schritt zur Prävention von Folgeschäden bei kindlicher Schwerhörigkeit ausgezeichnet. Das Hamburger Neugeborenen-Hörscreening wurde unterstützt durch den Hamburger Arbeitskreis für Hörscreening bei Neugeborenen - HAHN e.V.", wurde in allen Geburts- und Kinderkliniken eingeführt und ist in dieser Form bundesweit einmalig.